Serlachius museot

Kommen Sie ruhig
von weiter her

+358 (0)3 488 6800 | Gustaf, R. Erik. Serlachiuksen katu 2 | Gösta, Joenniementie 47 | Mänttä

Geöffnet im Sommer 1.6.–31.8. täglich 10–18 Uhr.

Sulje

+358 (0)3 488 6800 | Gustaf, R. Erik. Serlachiuksen katu 2 | Gösta, Joenniementie 47 | Mänttä

Geöffnet
Im Sommer 1.6.–31.8. täglich 10–18 Uhr
Im Winter 1.9.–31.5. Di-So 11–18 Uhr
Geschlossen 6.12., 24.–25.12., 31.12., 25.3. und 30.4.

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Öffentliche
Skulpturen

Nahezu alle öffentlichen Skulpturen und Monumente
in Mänttä gehören zu den Sammlungen der Kunststiftung

 

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Öffentliche Skulpturen verschönern Mänttä

In Finnland hat die Gösta-Serlachius-Kunststiftung als Gestalter einer ästhetischen Stadtumgebung eine außergewöhnlich wichtige Rolle innegehabt.

In Mänttä kann man Werke von Emil Wikström, Viktor Jansson, Väinö Aaltonen, Jussi Mäntynen, Aimo Tukiainen und anderen prominenten Vertretern finnischer Bildhauerkunst auf den Straßen, in den Parks und auf dem Friedhof besichtigen. Es gibt circa zwanzig Skulpturen in Mänttä, die die Kunststiftung besitzt oder geschenkt hat. Die Stiftung ist auch für die Instandhaltung dieser Werke zuständig. Zusammen bilden diese öffentlichen Skulpturen ein offenes, für jeden zugängliches Museum.

Bei der Gründung seiner Stiftung im Jahre 1933 stellte ihr Gösta Serlachius eine Sonderaufgabe: die Verschönerung von Mänttä mithilfe von öffentlichen Skulpturen. Die im Besitz der Stiftung befindlichen Skulpturen decken einen weiten Zeitraum ab, der sich von den 1880er Jahren bis in die Gegenwart erstreckt. Somit stellt die Sammlung der öffentlichen Skulpturen einen Querschnitt durch die Geschichte der finnischen Bildhauerkunst dar: von der Stilepoche finnischer Nationalromantik über den frühen Modernismus bis hin zu moderner Kunst.

Viele Werke von Emil Wikström

Ihren Anfang nahm die Sammlung öffentlicher Skulpturen Ende des 19. Jahrhunderts, als G. A. Serlachius zusammen mit seiner Tochter Thyra Serlachius Werke des Lieblingskünstlers der Familie, des Bildhauers Emil Wikström, anschaffte. In der nächsten Generation bestellte Gösta Serlachius Auftragsarbeiten bei demselben Bildhauer. Heute besitzt die Kunststiftung drei öffentliche Skulpturen von Emil Wikström. Darüber hinaus ist die Stiftung für die Instandhaltung von zwei Grabmälern der Familie Serlachius, die der Bildhauer geschaffen hat, zuständig.

Gösta Serlachius erwarb Skulpturen auch von anderen Künstlern, wie etwa von Hannes Autere, einem Meister der humoristischen Darstellung von Menschen, oder von Jussi Mäntynen, einem Interpreten tierischer Themen sowie von Wäinö Aaltonen, der als Schöpfer des finnischen Klassizismus gilt.

Heute wandelt die Kunststiftung nach wie vor auf den Spuren von Gösta Serlachius. Die Stiftung hat ihre Sammlungen mit Skulpturen von zeitgenössischen Künstlern angereichert und ist den modernen Trends der Bildhauerkunst unvoreingenommen gefolgt. Ein gutes Beispiel dafür ist die Springbrunnenskulptur von Aimo Tukiainen, die im Jahre 1968 enthüllt worden ist. Diese Skulptur namens „Solukko" (Zellengewebe) zählt zu den frühesten weitgehend abstrahierten öffentlichen Skulpturen in Finnland. Die neueste Anschaffung ist ein Vertreter moderner Kunst: Das Werk aus Granit, „Das Jahr 2000", erworben, um den Jahrtausendwechsel zu feiern, stammt von Matti Peltokangas.