Serlachius museot

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+358 (0)3 488 6800 | Gustaf, R. Erik. Serlachiuksen katu 2 | Gösta, Joenniementie 47 | Mänttä

Geöffnet im Sommer 1.6.–31.8. täglich 10–18 Uhr.

Sulje

+358 (0)3 488 6800 | Gustaf, R. Erik. Serlachiuksen katu 2 | Gösta, Joenniementie 47 | Mänttä

Geöffnet
Im Sommer 1.6.–31.8. täglich 10–18 Uhr
Im Winter 1.9.–31.5. Di-So 11–18 Uhr
Geschlossen 6.12., 24.–25.12., 31.12., 25.3. und 30.4.

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GESCHICHTE DER KUNST-
STIFTUNG

Gösta Serlachius hat die Kunststiftung, die seinen Namen trägt, gegründet, um seine einzigartigen Kunstsammlung zu sicherzustellen.
 

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DIE GESCHICHTE DER GÖSTA-SERLACHIUS-KUNSTSTIFTUNG

Die Serlachius-Museen werden von der Gösta-Serlachius-Kunststiftung unterhalten, die 1933 gegründet wurde, um die Kunstsammlung von Gösta Serlachius (1876–1942) zu betreuen.

Als Aufgabe der Stiftung wurde der Bau und Unterhalt eines Museums und die Verschönerung der Gemeinde Mänttä mit Kunstwerken definiert. Zu diesem Zweck übertrug Gösta Serlachius der Stiftung seine fast 250 Werke umfassende Kunstsammlung, 2 785 Aktien der G.A. Serlachius Oy sowie den Gutshof Kuronpohja in Impilahti.

Die Mitglieder des Stiftungvorstands wurden von der G.A. Serlachius Oy sowie der Finnischen Kunstakademie, der Åbo Akademi, dem Künstlerverein Finnlands und dem Bildhauerverband ernannt.

Gösta Serlachius wollte, dass seine Kunstsammlung in Mänttä bleibt, denn, so Göstä „dort hatte sie ihren Ursprung“. Der Schwerpunkt der Sammlung lag und liegt auf Werken von Meistern der „goldenen Jahre“ Finnlands. Sie umfasst zudem alte europäische Kunst, alte und neuere finnische Kunst sowie modernistische Werke. Auch Gösta Serlachius hatte keine Vorbehalte gegenüber moderner Kunst.

Aktivitäten werden ausgebaut

Nach dem Tod von Gösta Serlachius übernahm sein Sohn Ralph Erik Serlachius (1901–1980) von 1943 bis 1976 die Stiftungsleitung. In dieser Zeit wurde die Sammlung allmählich erweitert. 1973 stellte die Kunststiftung den ersten hauptberuflichen, fachlich ausgebildeten Museumsintendanten ein.

Unter der Leitung von Bergrat Gustaf Serlachius (1935–2009) wurden die Stiftungs- und Ausstellungsaktivitäten weiter entwickelt. Er wurde 1976 zum Vorsitzenden der Direktion der Stiftung und 1980 zum Vorsitzenden des Verwaltungsrates gewählt.

1986 fusionierte die G.A. Serlachius Oy mit der Metsäliitto Teollisuus Oy. In diesem Zusammenhang wurde die Satzung der Stiftung überprüft. An die Stelle der Vertreter der G.A. Serlachius Oy im Vorstand rückten Vertreter der neu gegründeten Familienvereinigung Sissi och Gösta Serlachius arvingar r.f.

Das letzte Jahrzehnt des vergangenen Jahrhunderts waren für die Kunststiftung finanziell schwierig und das Museum musste im Zuge der Sparmaßnahmen von Oktober 1991 bis Mai 1992 geschlossen werden. Auch der Ankauf von Kunstwerken wurde vorübergehend ausgesetzt. Nachdem sich die wirtschaftliche Lage der Stiftung wieder gebessert hatte, wurde der Ausbau der Sammlung fortgesetzt. Die Stiftung erhielt zudem mehrere bedeutende Kunstschenkungen.

In den 90er Jahren bekam die Kunststiftung zunehmend öffentliche Aufmerksamkeit. Beispielsweise organisierte das Museum im Herbst 1992 gemeinsam mit dem Institut Français in Finnland und dem Außenministerium eine große Akseli Gallen-Kallela Ausstellung in Paris. Es war in Frankreich das Hauptereignis der Feierlichkeiten zum 75. Jahrestag der Unabhängigkeit Finnlands.

Beginn einer neuen Ära

Im Jahr 2009 verstarb Gustaf Serlachius. Noch davor, im selben Jahr, wurde Diplomökonom Henrik de la Chapelle zum Verwaltungsratsvorsitzenden der Stiftung gewählt. In diesem Zusammenhang vereinigte die Stiftung die Organisationen ihrer zwei Museen, und die Museen erhielten ihre neuen Namen Gösta und Gustaf.

Im Jahr 2010 hat die Kunststiftung einen internationalen Architekturwettbewerb geöffnet um einen Erweiterungsbau zum Kunstmuseum Gösta zu bauen. Mit der Fertigstellung der neuen Museumserweiterung im Sommer 2014 haben die Aktivitäten sich multipliziert und die Serlachius Museen sind zu einen bedeutenden kulturellen Anziehungspunkt außerhalb der Ballungsgebiete geworden.

Neben der Erweiterung der Ausstellungstätigkeit hat man weitsichtige Arbeit an den Sammlungen der Kunststiftung geleistet. Verwaltungsrat hat sammlungspolitisches Programm der Kunststiftung am Jahresanfang 2015 zugestimmt. Es umfasst unter anderen die Prinzipien nach den der Pflege der wertvollen Kunstsammlung der Stiftung und ihre Ergänzung durch neuen Werke durchgeführt wird. Sammlungspolitisches Programm wird regelmäßig aktualisiert.


Vertreter der Sissi och Gösta Serlachius arvingar r.f. im Verwaltungsrat der Gösta-Serlachius-Kunststiftung:

Henrik de la Chapelle, Vorsitzender
Christina Serlachius-Reenpää,
Gösta Serlachius
Susanna Serlachius-Pressler, Vizevorsitzender
 

Vertreter der Finnischen Kunstakademie:

Antti Linnovaara

Vertreterin von Åbo Akademi:

Marie-Sofie Lundström

Vertreterin der Finnischen Künstlerverbands:

Anna-Kaisa Ant-Wuorinen