Serlachius museot

Kommen Sie ruhig
von weiter her

+358 (0)3 488 6800 | Gustaf, R. Erik. Serlachiuksen katu 2 | Gösta, Joenniementie 47 | Mänttä

Geöffnet im Sommer 1.6.–31.8. täglich 10–18 Uhr.

Sulje

+358 (0)3 488 6800 | Gustaf, R. Erik. Serlachiuksen katu 2 | Gösta, Joenniementie 47 | Mänttä

Geöffnet
Im Sommer 1.6.–31.8. täglich 10–18 Uhr
Im Winter 1.9.–31.5. Di-So 11–18 Uhr
Geschlossen 6.12., 24.–25.12., 31.12., 25.3. und 30.4.

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Freitag 20. januari 2017

In den Ausstellungen der Serlachius Museen im Jahr 2017 werden das Jubiläumsjahr „Finnland 100 Jahre“ und die europäische Flüchtlingskrise thematisiert

In den Serlachius Museen bekommt international angesehene moderne Kunst klassische finnische Werke unter anderem von Helene Schjerfbeck und Akseli Gallen-Kallela zur Seite. Die Museen in Mänttä-Vilppula, inmitten von Wäldern, sind am 19.01.2017 von Culture Finland, das der Förderung des Kulturtourismus dient, zu einem von zwanzig Spitzenprodukten gewählt worden. Die Museen sind auch für den European Museum of the Year Award (EMYA) 2017 nominiert worden.

In den Serlachius Museen finden im Jahr 2017 sogar zwanzig verschiedene Ausstellungen statt. Von der international bekannten, finnischen Künstlerin Marita Liulia ist Goldenes Zeitalter, Golden Age vom 05.11.2016–23.04.2017 Teil des Programms zu Finnlands 100-jährigem Festjahr. Die Ausstellung beinhaltet hundert neue Werke von Liulia: Gemälde, Fotografien, Videowerke und Installationen.

Geschlossene Grenzen, Closing Borders von Riiko Sakkinen beschäftigt sich ab dem 04.02.2017 mit der Flüchtlingskrise in Europa. Der in Spanien wohnhafte finnische Künstler setzt sich in seiner Ausstellung mit dem sich verschließenden und abschottenden Europa auseinander. Sakkinen ist an Europas Außengrenzen gereist, um neue Grenzmauern zu erkunden, und ist den Flüchtlingsrouten auf dem Balkan gefolgt.

Sommertage, Summer Days stellt ab dem 20.05.2017 acht zeitgenössische Künstler aus den Nordischen Ländern aus. Sie vertreten verschiedene Generationen und Ansätze des künstlerischen Schaffens. Die Künstler verbindet dennoch neben der Farb- und Lichtwelt die Darstellung von Landschaften entweder direkt oder andeutungsweise.

Der Herbst 2017 gipfelt mit der Ausstellung Fuck the World! vom international anerkannten finnischen Künstler Jiri Geller. Geller konzentriert sich in seinen Werken auf ikonische Gegenstände und Sachen, die er mit verschieden Farben, Mustern und Stimmungen variiert.

Mehr zu den Ausstellungen der Serlachius Museen: http://www.serlachius.fi/de/ausstellungen/

Das ausgezeichnete Kulturreiseziel inmitten von finnischem Wald

Die zu den Pionieren der finnischen Papierindustrie gehörende Familie Serlachius schätzte und sammelte Kunst, aus der eine der bedeutendsten privaten Sammlungen der Nordischen Länder geschaffen wurde. Im alten Gutshaus der Familien Serlachius gibt es Klassiker aus der goldenen Zeit der finnischen Kunst zu sehen, unter anderem von Helene Schjerfbeck, Akseli Gallen-Kallela, Hugo Simberg und Albert Edelfelt.

Der Betrieb der Museen erreichte im Jahr 2014 ein neues Niveau, als die vom Architektenbüro MX_SI aus Barcelona geplante Erweiterung fertiggestellt wurde. Der international ausgezeichnete Holzpavillon bietet den Raum für interessante Moderne Kunst und Themenausstellungen.

Im ehemaligen Hauptsitz der Serlachius-Gesellschaft erzählt eine dramatisierte Ausstellung von der Geschichte und dem Leben der Papierstadt. Dort gibt es auch ab dem 01.04.2017 die Ausstellung von der litauischen, jetzt in Paris lebenden, Künstlerin Esther Shalev-Gerz Die Fabrik steht draußen, Factory is Outside, über den Rang der traditionellen Berufe in einer sich digitalisierenden Welt sowie die Darstellung der Arbeit in der bildenden Kunst.

Die schöne finnische Wald- und Seenlandschaft ergänzt die von den Serlachius Museen gebotenen Kunsterlebnisse. Die Besucher können vom Museum Stöcke zum Nordic Walking, Fahrräder oder ein Ruderboot leihen, um die nähere Umgebung zu erkunden. Im Kunstmuseum befindet sich das Museumsrestaurant Gösta, das aus sauberen einheimischen Zutaten Köstlichkeiten zubereitet und nicht weniger beansprucht, als das beste europäische Museumsrestaurant zu werden.

Die Serlachius Museen sind in ihrer Region Motor der touristischen Entwicklung und bieten Paketreisen an, wobei man Aufenthalte von einigen Stunden bis zu mehreren Tagen buchen kann. Die Anreise für Individualreisende mit dem Serlachius-Bus, der zwischen Tampere und Mänttä-Vilppula an den Tagen operiert, an denen das Museum geöffnet hat, ist unkompliziert.

Mehr zu den Reiseangeboten von Serlachius: http://www.serlachius.fi/de/info/fr-reisenden/

Die Serlachius Museen sind mit dabei auf der Grünen Woche im finnischen Pavillon (Halle 8.2, Stand 106) 20.–29.01.2017.

Weitere Information auf Englisch:

Leiterin der Entwicklung Päivi Viherkoski, Tel. +358 50352 2567, paivi.viherkoski@serlachius.fi
Pressereferentin der Serlachius Museen Susanna Yläjärvi, Tel. +358 50 560 0156, susanna.ylajarvi@serlachius.fi (Ausstellungen)


Donnerstag 19. januari 2017

Eines der besten und seltsamsten Reiseziele Finnlands für Liebhaber von Essen, Kunst und Natur stellt sich auf der Grünen Woche vor

Die Serlachius Museen und das dazugehörige Restaurant Gösta sowie Koivulahden Rapukartano („Gutshof Krebs“) in der Kunststadt Mänttä-Vilppula bieten Liebhabern von gutem Essen, sauberer Natur, Kunst und Geschichte beeindruckende Erlebnisse. Das niveauvolle und originelle Angebot an diesem abgelegenen finnischen Ort wird mit Sicherheit auch Besucher aus Deutschland begeistern.

Wer in dieser Kunststadt lebt, kann sofort fünf gute Gründe für einen Besuch in Finnland und besonders in Mänttä-Vilppula aufzählen:

1. Kunst: Einzigartige Kunstausstellungen im preisgekrönten Serlachius Museum, dem Sitz einer der größten Privatsammlungen der nordischen Länder.  Außerdem Finnlands größtes Sommerfestival der Gegenwartskunst, die „Mänttä Bildkunstwochen“

Die Serlachius Museen sind das „Tourismusunternehmen des Jahres 2016“ im Bereich „Inlandstourismus“, „Museum des Jahres 2015“ sowie das „Heimische Topreiseziel 2015“. Der Erweiterungsteil des Serlachius Museums Gösta erhielt eine Reihe von finnischen und internationalen Auszeichnungen im Bereich „Architektur und Holzbauten“.

2. Essen: Gaben des Waldes auf schön gedeckten Tischen

Die Themenmenüs des Restaurants Gösta, Wald auf deinem Teller und Abendessen im Rapukartano, bringen den finnischen Wald buchstäblich auf den Teller. Die Zutaten stammen aus der finnischen Natur, je nach Saison sind das u. a. Elch- und Bärenfleisch, Zander und Waldbeeren. Das Restaurant Gösta gehört unter der Leitung seines hervorragenden Chefs zu den besten Museumsrestaurants Europas. Dieses Jahr zeigen Spitzenköche aus europäischen Museumsrestaurants im Rahmen der Veranstaltung „Food & Art“ vom 24. bis 28. August ihr Können im Restaurant Gösta.

3. Natur: Das Plätschern der Wellen und das Rauschen der Kiefern

Die Ziele befinden sich inmitten finnischer Wälder am See. Die schöne Natur kann man mühelos und sicher auf leichten Waldrouten erleben. Die Serlachius Museen dürften die einzigen Museen auf der Welt sein, die ihre Besucher mit Walking-Stöcken, Ruderbooten und Fahrrädern ausstatten können.

4. Geschichte: Erlebnisvolle Geschichte in der Utopie der hartnäckigen Legende der Papierindustrie.

Der Ort erwuchs aus der Vision des Pioniers der finnischen Papierindustrie: G. A. Serlachius. Die interessante Geschichte wird in der informativen, beeindruckenden Ausstellung Paperiperkele (Papierteufel) des zweiten Serlachius Museums im Ortszentrum vorgestellt. Und die Papierfabrik produziert weiterhin Papier.

5. Herzlicher, niveauvoller Service

Zusätzlich zum kulinarischen und künstlerischen Erlebnis genießen Sie zuvorkommenden Service beim Entspannen in finnischen Saunen und in den skandinavisch stilvollen Unterkünften des einzigartigen Wildnishofs. Das Servicepaket kann mit einem persönlichen Reiseführer bestellt werden, der Sie mit der besonderen Geschichte des kleinen Orts vertraut macht.

Nicht nur die örtlichen Tourismusangebote sind besonders, sondern auch die Rolle und die Maßnahmen der Tourismusakteure: Die privaten Serlachius Museen sind der Motor der Entwicklung für den lokalen Tourismus. Die Museen setzen sich u. a. für die Verbesserung der Erreichbarkeit der ganzen Stadt ein und finanzieren eine Buslinie für den Ort. Der Serlachius-Bus bedient Touristen und Ortsbewohner an jedem Öffnungstag der Museen und verkehrt zwischen Mänttä und der nächsten größeren Stadt, Tampere. Die besondere Museen bieten auch fertige Servicepakete. Das einzigartige Kunststadterlebnis kann besonders einfach gebucht werden, da wir es zu verschiedenen Paketen mit Aufenthalten von einigen Stunden bis zu mehreren Tagen fertig geschnürt haben.

Zu Ehren des 100. Geburtstags der finnischen Unabhängigkeit stellt Finnland einen eindrucksvollen Länderpavillon vor, in dem über 20 finnische Unternehmen ihre Produkte zeigen. Auf Deutsch in Halle 8.2, Abteilung 106, auf der Grünen Woche in Berlin vom 20. bis 29. Januar 2017.

Informationen:
Auf Englisch  Serlachius Museen Päivi Viherkoski, Leiterin der Entwicklung: Tel. +358 50 3522567, paivi.viherkoski@serlachius.fi


Freitag 2. October 2015

Große Anselm-Kiefer-Ausstellung in den finnischen Serlachius-Museen

Eine Ausstellungen mit Werken von Anselm Kiefer, einem der bedeutendsten Künstler der Gegenwart, wird am 3. Oktober in den Serlachius-Museen im finnischen Mänttä eröffnet. Anselm Kiefer – Werke aus der Grothe-Sammlung, ist die erste umfangreiche Kiefer-Ausstellung in Finnland. Sie wird den gesamten, als Erweiterung des Kunstmuseums gebauten Pavillon, der auch internationale Anerkennung erhalten hat, ausfüllen.

Die Ausstellung in den Serlachius-Museen umfasst fast dreißig Monumentalwerke aus der Sammlung von Hans Grothe. Produziert wurde die Ausstellung von der in Bonn ansässigen Stiftung für Kunst und Kultur, Ausstellungskurator ist der Leiter der Stiftung Professor Walter Smerling.

Anselm Kiefer ist ein Geschichtenerzähler, der seine Motive aus der Geschichte, der Literatur und der Philosophie schöpft. Unter anderem hat er sich mit den dunklen Seiten der deutschen und europäischen Geschichte auseinandergesetzt.

Kiefers Werke sind gigantisch und sehr schwer. Der Künstler kombiniert dick aufgetragene Farbschichten mit anderen Materialien, z.B. mit Zement, Sand, Blei, Asche, Pflanzenteilen oder etwa Stacheldraht. Seine reliefartigen Werke werden im Verbund mit der preisgekrönten Holzarchitektur des Pavillons den Besuchern ein eindrucksvolles Erlebnis bescheren.

Vor der Ausstellung in den Serlachius-Museen sind von Kiefer nur einzelne Werke in Finnland zu sehen gewesen. In Skandinavien ist seine Kunst in so großem Umfang zuletzt vor fünf Jahren, im dänischen Louisiana-Museum, zur Schau gestellt worden.

Ein Sammler, der Geschichten liebt

Hans Grothe (geb. 1930) ist ein deutscher Unternehmer und Kunstsammler, der im Laufe der Jahrzehnte eine umfangreiche Sammlung zusammengestellt hatte. 2005 verkaufte er jedoch den größten Teil seiner Sammlung. Nur von seinen Werken Anselm Kiefers konnte er sich nicht trennen. Seitdem hat er ausschließlich Monumentalkunst von Kiefer gekauft.

Werke aus der Grothe-Sammlung sind zuvor in Spanien, den Niederlanden und Deutschland ausgestellt worden. Von ihrem Umfang und ihrer Präsentationsweise her war jede Ausstellung anders. Die Ausstellung in Finnland ist die bislang größte, denn Hans Grothe hat seine Sammlung nach jeder Ausstellung weiter ausgebaut. 2017 soll sie eine ständige Heimat in der Kunsthalle Mannheim erhalten.

Gewachsene Bedeutung auf dem Feld der zeitgenössischen Kunst

Mänttä, der Heimatort der Serlachius-Museen, ist eine Kleinstadt in der Mitte Finnlands. Herangewachsen im Umfeld von Ende des 19. Jahrhunderts gegründeten Betrieben der Papierindustrie, ist sie vom gleichen Strukturwandel durchgeschüttelt wurden wie viele andere Industriestandorte in Finnland, aber dafür hat Mänttä den Aufstieg zu einer der bekanntesten Städte der Kunst und Kultur in Finnland geschafft.

Eine treibende Kraft hinter Mänttäs Profilierung als Stadt der Kunst war die vor über achtzig Jahren gegründete Gösta Serlachius Kunststiftung, die in Mänttä zwei Museen unterhält. Die Serlachius-Museen sind vor allem für ihre bedeutende Sammlung von Werken des Goldenen Zeitalters der finnischen Kunst bekannt. Mit dem im Sommer 2014 eröffneten Erweiterungsbau sind die Serlachius-Museen in Finnland auch auf dem Feld der zeitgenössischen Kunst ein gewichtiger Faktor geworden.

Der Holzpavillon des Kunstmuseums hat internationale Aufmerksamkeit erregt und bei etlichen finnischen und internationalen Architekturwettbewerben Preise eingeheimst. Entworfen wurde er von dem Architekturbüro MX_SI aus Barcelona, dem Sieger des 2010–2011 veranstalteten internationalen Architekturwettbewerbs für die Museumserweiterung.

Die Anselm-Kiefer-Austellung ist vom 3.10.2015–24.4.2016 in den Serlachius-Museen zu sehen.

In der Zeit 1.9.–31.5. sind die Museen Di-So 11–18 geöffnet.

Weitere Informationen:
Pauli Sivonen, Direktor der Serlachius-Museen, Tel. +358 (0)50 566 1355, pauli.sivonen@serlachius.fi